Was ist Popart?

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Bei dem Poplitealarterienaneurysma (PAA) handelt es sich um eine vergleichsweise seltenere Erkrankung. Die VASCUNET Collaboration berichtete kürzlich über eine durchschnittliche Inzidenz von 9,6 PAA-Versorgungen / Million Personenjahre in 8 europäischen Ländern. Die Indikation zur Therapie ist bei symptomatischen PAAs unstrittig. Asymptomatische PAAs mit einem Durchmesser von 2,0 cm oder größer sollten ebenfalls versorgt werden (Evidenz-Level B). Evidenzbasierte Aussagen zur Frage, ob Poplitealaneurysmen endovaskulär oder offen chirurgisch versorgt werden sollen, fehlen bislang. Aufgrund des seltenen Auftretens der Erkrankung und entsprechend geringer Fallzahlen ist die Erfassung der Falldaten im Rahmen einer prospektiven randomisierten Studie nicht durchführbar. Infolge dessen sollen vergleichbar der VASCUNET die Patienten mit Poplitealarterieneneurysmen in einem Register erfasst werden. Dabei soll für jedes gewählte therapeutische Konzept (Endovaskuläre oder offen chirurgische Therapie) eine Erfassung aller Patienten über einen durch die Fallzahl determinierten Zeitraum stattfinden und diese dann in einem Follow-up über 5 Jahre weiter registriert werden.

Folgende Fragen sollen durch das Register beantwortet werden:

1.) Wie häufig werden in Deutschland PAAs endovaskulär und offen versorgt (Epidemiologie)?

2.) Sind die Indikationen bei OR und ER unterschiedlich (z.B. Risikofaktoren, Patientenalter und speziell Run off).

3.) Postoperative Komplikationen bei offen chirurgischer Therapie und endovaskulärer Versorgung.

4.) Wie sind nach 5 Jahren die Ergebnisse bei offen chirurgischer Therapie und endovaskulärer Versorgung? (Primäre und sekundäre Offenheitsraten / Amputations-freies Überleben / Interventions-freies Überleben / Zahl der Reeingriffe / Zahl der stationären Krankenhausaufenthalte in beiden Gruppen.

5.) Geschlechtsspezifische Unterschiede im Outcome? (sind beschrieben), speziell nach offen chirurgischer Therapie und endovaskulärer Versorgung?

6.) Aneurysmawachstum im Follow up (trotz Intervention)?

7.) Indikation zum Eingriff (Aneurysmadurchmesser / Verhältnis Elektiv- zu Notfalleingriffen)

8.) Offene Versorgung: Vene - oder Kunststoffbypass? Ergebnisse

9.) Offene Versorgung: Medialer oder posteriorer Zugang? Ergebnisse, speziell auch Aneurysmawachstum

10.) Postoperative duale Thrombozyten-Aggregationshemmung, empfohlen bei endovaskulärem Vorgehen für wenigstens 6 Wochen: wie häufig tatsächlich gemacht?


Aktueller Kurzüberblick und Kontaktdaten

Bislang nehmen 23 gefäßchirurgische Zentren am Register Teil; weitere Zentren werden ständig rekrutiert. Grundsätzlich sind alle gefäßchirurgischen Einrichtungen Deutschlands eingeladen, an der POPART-Registerstudie teilzunehmen. Für Rückfragen hierzu stehen wir jederzeit zur Verfügung und freuen uns, Ihnen weitere Informationen geben zu können,

Trouble Shooting (Deutsch)
fileadmin/websites/digg/Popart_-_FAQ_Eng_2015.pdf

Bedienungsanleitung Popart Register

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Th. Schmitz-Rixen
Universitätsklinikum Frankfurt
Leiter des Prüfzentrums
Haus 23A, 1.Stock, Zimmer 1A 129
Theodor-Stern-Kai 7
60590 Frankfurt am Main
Tel: +49 (0)69 6301 4136
Fax: +49 (0)69 6301 5336
E-Mail: schmitz-rixen@em.uni-frankfurt.de

Dr. med. Georg Jung
Universitätsklinikum Frankfurt
Prüfarzt
Haus 23A, 1. Stock, Zimmer 1A 129
Theodor-Stern-Kai 7
60590 Frankfurt am Main
Tel: +49 (0)69 6301 5349
Fax: +49 (0)69 6301 5336
E-Mail: georg.jung [at] kgu.de

Tanja Dietrich
Universitätsklinikum Frankfurt
Studienkoordination
Haus 25A, 2.Stock, Zimmer 203
Theodor-Stern-Kai 7
60590 Frankfurt
Tel: +49 (0)69 6301 4790
Fax: +49 (0)69 6301 4792
E-Mail: tanja.dietrich@kgu.de

tanja.dietrich [at] kgu.de